300.000 Benutzer betroffen

Offenbar sind von dem Datenskandal bei Facebook mehr als 300.000 deutsche Nutzer betroffen. Über die App werden nicht nur Daten des eigentlichen Nutzers abgegeben, sondern auch Daten aus den Freundeslisten seitens der Firma Cambridge Analytica. Berechnungen zufolge waren weltweit bis zu 87 Millionen Mitglieder des Netzwerkes Facebook betroffen. Dies hat Klicksafe berichtet.

In einer Pressemitteilung informierte Facebook über die Maßnahmen, um in Zukunft die Zugangsmöglichkeiten von Apps auf die Informationen der Nutzer von Facebook zu begrenzen.

Quelle: https://pixabay.com/de/vectors/facebook-logo-soziales-netzwerk-76658/

Datenskandal bei Facebook

Facebook begrenzt beispielsweise auch die Schnittstellen, bei der die Apps der Nutzer auf die Teilnehmerliste erstellten Veranstaltung (auch Private) zugreifen. Auch die Kommentare bezüglich der Veranstaltungen gehören dazu. Facebook informiert jedoch auch die Nutzer, die von dem Datenskandal bei Cambridge Analytika betroffen sind.

Einen vollständigen Überblick darüber zu bekommen ist noch immer recht schwierig, denn es ist noch immer nicht geklärt, welche Informationen in Facebook seitens der App aufgegriffen werden und an wen diese dann unter Umständen auch weiter gegeben werden. Auch wenn die Freunde aus den Freundeslisten bei Facebook diese Apps nicht nutzen, die Zugriff auf die Daten von Facebook-Freunden haben, so können sie diesen Zugriff trotzdem nicht verhindern.

Wir haben nun einige Tipps zusammengestellt, wie ein Nutzer des sozialen Netzwerkes Facebook den Überblick behalten kann, welche App Zugriff auf welche Informationen haben, welche man problemlos gewähren kann, welche Apps mit dem Facebook-Konto verbunden sind und wie es möglich ist, diese auch wieder zu löschen.

Die Informationen der Nutzer werden seitens der Apps, die von Facebook genutzt werden. Bevor die App das erste Mal genutzt wird, werden diese auch genannt. Facebook Nutzer können der App dann auch einzelne Berechtigungen entziehen wie beispielsweise den Zugriff auf die E-Mail-Adresse oder auch die Freundesliste. Es gibt jedoch auch Zugriffe, wie beispielsweise das öffentliche Profil (Alter, Geschlecht, Profilfoto, ect) die auch nicht entzogen werden können.

Tipp: Achten Sie darauf, den genutzten Apps nicht unnötig viele Zugriffsberechtigungen zu erteilen. Sie haben Möglichkeiten, dies zu unterbinden und sollten diese auch nutzen.

Wie erhält man einen Überblick über bereits mit dem Facebook-Konto verbundene Apps und kann diese löschen?

Nutzung von Facebook über den Browser

Es ist eine chronologische Liste bei Facebook über das Aktivitätsprotokoll einsehbar, bei der Sie sehen können, wann Sie welche App abonniert wurde: Die waagerechte Liste im Drop-Down-Menü: dort dann das Aktivitätsprotokoll anklicken – die linke Leiste: Apps anklicken – die Apps werden dann im Zeitstrahl angezeigt und hier dann auch entfernt werden können.

Über folgenden Weg können sie schnell und übersichtlich zeitgleich mehrere Apps löschen: Gehen Sie im Drop-Down-Menü auf die waagerechte Leiste: Dort die Einstellungen anklicken, linke Leiste: Apps und Webseiten anklicken, dort können Sie die einzelnen Apps mit einem Häkchen anklicken und auch zeitgleich mehrere löschen.

Nutzung von Facebook über die Facebook-App

Handysektor hat einen kurzen Spot für Nutzer der Facebook-App zusammengestellt. In diesem geht es um die Privatsphäre-Einstellungen für die App generell, doch auch zum Thema Verwaltung und die mit dem Facebook-Konto verbundene App. Dabei wird dem Nutzer deutlich gemacht, wie sich diese App regulieren lässt und auf welche der eigenen Informationen die Apps, die Freunde spielen, überhaupt zugreifen dürfen.